Die Ausbildung

Aufgaben / Tätigkeiten eines Bergretters:

Ein Bergretter verpflichtet sich ehrenamtlich und ohne Entgelt für Einsätze zur Verfügung zu stehen. Nach einem Probejahr und des absolvieren aller Kurse binnen 5 Jahre, verpflichtet er sich weiters mindestens 25 Stunden/Jahr für die Weiterbildung zur Verfügung zu stehen. Er ist auch Bereit Stunden für die Öffentlichkeitsarbeit (Rettungsdienst, Kletterturm,..) zu leisten. Ein Bergretter ist ein Alround-Alpinist dem das Klettern und Bergsteigen im unwegsamen Gelände Freude bereitet.

 

 


Vorraussetzungen für die Aufnahme eines Bewerbers als Mitglied des Österreichischen Bergrettungsdienstes sind:    

 

      Klettern im III. Schwierigkeitsgrad im Vorstieg

 

      Tourenskilauf im hochalpinen Gelände

 

      Verfügbarkeit für Einsätze und Ausbildung

 

      Körperliche und geistige Eignung

 

      Ehrenamtliche und freiwillige Mitarbeit

 

      Mindestalter: vollendetes 16. Lebensjahr (bei Jugendmitgliedschaft vollendetes 15. Lebensjahr)

 

      Bei Minderjährigen: schriftliches Einverständnis der Erziehungsberechtigten

 

      Nachweis einer erfolgreichen Teilnahme an einem 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs

 

      Bedarf der Ortsstelle

 

 

 

 

     

Die Ausbildung zum Bergretter

1. Grundausbildung

Grundausbildung in der Ortsstelle:    

  • Die Ortsstellenleitung erstellt einen jährlichen Ausbildungsplan in Form von Schulungsabenden, Ausbildungsveranstaltungen und Übungen    
  • Erste-Hilfe-Ausbildung durch Ortsstellenärzte und Sanitätswarte    
  • Die Ausbildungsziele sind im Ausbildungskatalog der Landesleitung enthalten    
  • Vorbereitung für den Besuch der Landes-Ausbildungskurse, dazu sind Grundkenntnisse der Knoten und Rettungstechniken erforderlich. Weiters ist für die Teilnahme an den Landes-Ausbildungskursen eine entsprechende körperliche Leistungsfähigkeit (Kondition) erforderlich.     

 
Grundausbildung der Landesleitung:

  • In den Grundausbildungskursen wird dem angehenden Bergretter das alpintechnische Können und Wissen sowie die Bergrettungstechniken vermittelt, damit er nach Absolvierung der Grundausbildung in der Lage ist, selbstständig Bergungen im schwierigen hochalpinen Gelände durchzuführen.
  • Um eine einheitliche Ausbildung innerhalb des Bergrettungsdienstes im Land Salzburg zu erreichen, werden die Lehrgänge nach dem Zielkatalog für die Ausbildungskurse der Landesleitung durchgeführt.
    Diese umfassen:    
    • Erste Hilfe - Spezialkurs (2 Tage)    
    • Winterkurs (8 Tage)    
    • Felskurs (8 Tage)    
    • Eiskurs (7 Tage)   

2. Fortbildung

Die Aufgaben, Einsatz- und Bergrettungstechniken, sowie die organisatorischen Angelegenheiten sind im Bergrettungsdienst ständigen Änderungen unterworfen, daher ist eine permanente Fortbildung der Bergrettungsmitglieder unbedingt notwendig. Dies erfolgt durch die laufenden Schulungen in den Ortsstellen aber auch durch Besuch von Kursen der Landesleitung (Fortbildung).
    

3. Spezialausbildung

 

 

Nach dem Absolvieren der Grundausbildung (positiv abgeschlossene Kurse) kann man sich auf ein Fachgebiet spezialisieren. Grundlage dafür ist ein Bedarf in der jeweiligen Ortsstelle.

 

 

Folgende weiterführende Kurse werden angeboten:

  • Einsatzleiter    
  • Ortsstellenausbildner    
  • Bezirksleiter    
  • Landes-Ausbildungsteam    
  • Ortsstellenarzt    
  • Bergrettungs-Sanitätswart    
  • Hundeführer    
  • Flugretter

 

Winter Ausbildung

Sommer Ausbildung